Ferdinand
JungeGermanisch · Deutsch /ˈfɛʁ.di.nant/
Ferdinand verbindet germanische Wurzeln mit einer höfischen Namensgeschichte. Sein gemessener Rhythmus kann würdevoll wirken, ohne streng zu klingen.
Herkunft
Germanisch
Aussprache
Deutsch /ˈfɛʁ.di.nant/
Meist aus „Friede“ oder „Reise“ und „Kühnheit“ erklärt.
Ferdinand ist ein männlicher Vorname germanischer Herkunft. Die Namenglieder werden meist mit „Friede“ und „Kühnheit“ erklärt; für den ersten Bestandteil steht daneben die Deutung „Reise“. „Kühner Reisender“ ist deshalb eine mögliche Auslegung, keine unstrittige wörtliche Übersetzung. Über die königliche Namenstradition der Iberischen Halbinsel fand der Name auch Eingang in das Haus Habsburg. Sein höfischer Beiklang hat damit einen historischen Anknüpfungspunkt. Die deutsche Aussprache /ˈfɛʁ.di.nant/ betont den Anfang. Auf die leichtere Mitte folgt ein deutliches, festes Ende. Dadurch wirkt Ferdinand gemessen und vollständig, mit einem beinahe zeremoniellen Rhythmus. Das kann gefallen, wenn ein Name Raum einnehmen darf und nicht möglichst knapp ausfallen soll.
Etymologie: Germanischer Name, über die latinisierte Form Fredenandus vermittelt. Das erste alte Namenglied wird unterschiedlich gedeutet.
Buchstabiertafel
Code
..-. . .-. -.. .. -. .- -. -..
Höre die Punkte und Striche. Mit „Langsam“ kannst du jeden Buchstaben leichter verfolgen.
Braille
⠠⠋⠑⠗⠙⠊⠝⠁⠝⠙
Namensbeliebtheit
Neuestes Jahr: 2025
Jungen
Rang56
Quelle
Eine Auswahl der in diesen Städten registrierten Geburten, keine deutschlandweite Rangliste. Nur erste Vornamen; Mädchen und Jungen werden getrennt eingeordnet. Die Anzahlen werden vor der Rangbildung addiert; gleiche Anzahlen erhalten denselben Rang. Fehlende Quelleneinträge sind unbekannt, daher können Summen Untergrenzen sein. Es werden keine Bevölkerungsanteile geschätzt.
Berechnung durch TinyNest anhand der veröffentlichten Stadtdaten; die Originaldatensätze bleiben getrennt.
Herkunft
Germanisch